Selbstvertrauen gewinnen

Selbstvertrauen gewinnen

An sich glauben – Selbstvertrauen gewinnen!

Ein gesundes und starkes Selbstvertrauen – wer von uns wünscht sich das nicht?

Wie eine Pippi Langstrumpf durchs Leben zu gehen, mit einer Riesenportion Selbstvertrauen, ohne Ängste einfach alles ausprobieren, was einem gefällt.

Wäre das nicht riesig?

Sagen zu können: “Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt!”

Vielleicht musst Du jetzt darüber lachen. Vielleicht sagst Du Dir jetzt sogar: “Das ist nur ein Märchen, eine Kindergeschichte, sowas geht doch gar nicht.”

Doch vielleicht bringt Dich das auch jetzt einmal ins Grübeln. Denn Astrid Lindgren hat Pippi Langstrumpf nicht nur als Kindergeschichte geschrieben, sondern es als Anlass gesehen, den Erwachsenen aufzuzeigen, wie einfach es ist, mit einer guten Portion Selbstvertrauen unbeschwerter durchs Leben zu gehen.

Man hat keine Hemmungen, auf andere zuzugehen, man hat keine Angst vor Ablehnung, Kritik und Zurückweisung, man traut sich beruflich mehr zu und hat deshalb auch mehr Erfolg; man hat weniger Angst vor Misserfolgen u. v. m.

Doch leider hat das Selbstvertrauen der meisten Menschen in der Kindheit gelitten.

Woher kommt ein mangelndes Selbstvertrauen?

Niemand kommt mit geringem oder mangelndem Selbstvertrauen auf die Welt.

Wenn wir uns nichts zutrauen, schüchtern und gehemmt sind, dann deshalb, weil wir von klein auf schon Erfahrungen gemacht haben, die in uns das Gefühl hinterlassen haben, dass mit uns etwas nicht stimmt und wir minderwertig sind.

Diese Erfahrungen sind dafür verantwortlich, dass wir heute eine Stimme mit uns herumtragen, die für uns nie ein gutes oder freundliches Wort übrig hat. Diese Stimme wird deshalb “der innere Kritiker” genannt.

Der innere Kritiker versucht ständig unser Selbstwertgefühl, unsere Selbstachtung und unser Selbstvertrauen anzugreifen.

Der innere Kritiker wirft uns demütigende Worte an den Kopf, wie Dummkopf, Idiot, Versager und Feigling, oder bezeichnet uns als dumm, hässlich, unfähig, gefühllos und schwach. So haben wir ständig starke Selbstzweifel und unser Selbstbild leidet.

Unser innerer Kritiker lässt uns in dem Glauben, dass wir minderwertig sind, und unternimmt nichts, um unser Selbstvertrauen und unsere Selbstachtung zu stärken. Im Gegenteil; er hat immer nur eines im Sinn – uns “Klein” zu machen.

Kein Wunder, wenn unser Selbstvertrauen und unsere Selbstliebe gering sind.

Der Kritiker entstand in unseren ersten Lebensjahren. In dieser Zeit haben uns vor allem die Erwachsenen, allerdings auch Gleichaltrige, bewusst und unbewusst ständig auf unsere Fehler und Schwächen aufmerksam gemacht.

Sie haben uns mit den Worten und abweisendem Verhalten bestraft, wenn wir nicht so waren, wie sie es von uns verlangten: “Du taugst nichts”, “Aus dir wird nie etwas werden”, “Mit dir muss man sich nur ärgern”, “Hohle Nuss”, “Idiot”, “Du hast zwei linke Hände”, “Du bist stinkfaul”, “Mit dir hat man nur Scherereien”, “Dickerchen”…

So lernten wir mit der Zeit, uns mit den Augen unserer Eltern, Freunde, Lehrer etc. zu sehen und so zu uns zu sprechen, wie einst unsere Eltern und Freunde.

Das war die Geburtsstunde des inneren Kritikers und eines schwachen Selbstvertrauens:

Wenn wir unser Selbstvertrauen stärken möchten, sollten wir lernen, uns selbst aufzubauen und zu stärken.

Wir sollten uns selbst ein Coach sein, der unser Vertrauen in unsere Fähigkeiten stärkt und uns bei Fehlschlägen, Schwächen und Niederlagen unterstützend zur Seite steht.

Den inneren Kritiker sollten wir aus unserem Kopf verbannen und an dessen Stelle eine aufmunternde und aufbauende Stimme setzen.

Wir sollten also aufhören, uns selbst klein zu machen und uns einzureden, dass wir nichts taugen oder minderwertig sind.

Selbstreflexion:

Womit (welche Wörter) wurde ich in meiner Kindheit bestraft?

Beispiel: das schaffst du sowieso nicht; das kannst du nicht; du bist zu schwach dafür etc.

Womit (welche Wörter) wurde ich belohnt?

Beispiel: das ist genau das Richtige für dich; du bist süß/niedlich; du bist so fleißig etc.

Wie fühle ich heute, wie empfinde ich mich, was ist davon hängen geblieben?

Beispiel: Bei welchen Dingen oder in welchen Situationen fühle ich mich so, wie in meiner Kindheit, als mein Umfeld mir die bestrafenden Wörter suggeriert haben? Wann sage ich mir diese bestrafenden Worte “Das kann ich eh nicht”, “Das schaffe ich sowieso nicht”,  jetzt selber – im Job? – im Privatleben?

Was will ich davon als erstes ändern und wie kann ich das jetzt angehen?

Beispiel: Was regt mich selber davon am meisten auf und welche Lösungswege gibt es für mich, um diese Einstellung in eine andere Richtung zu lotsen?

 

Fakt ist – Je mehr Du Dir selbst zutraust, je mehr Du den Mut hast etwas zu verändern, je mehr Du Dein eigenes Potenzial weiter ausbaust, desto schneller wächst Dein Selbstvertrauen.

Sage Dir immer wieder:

“Ich kann das!” – “Ich schaffe das!”

Damit schaffst Du dir schon eine positive Grundeinstellung. Selbst wenn es auf Anhieb nicht gelingt, bleib am Ball und suche nach dem für Dich richtigen Lösungsweg. Dann gehe diesen Weg und schaffe Dir dadurch mehr Selbstvertrauen.

Sei mein Gast im Change-Day und nutze die Chance, Dein Leben mit noch mehr Selbstvertrauen zu gestalten.