Selbstgespräche – Bin ich verrückt? Teil 2

Selbstgespräche – bin ich verrückt?

Sind Selbstgespräche schädlich für mich?

Teil 2

Es gibt verschiedene Gründe, warum wir “Selbstgespräche” führen – Selbstmotivation – Entscheidungen treffen – Gedanken sortieren – Abläufe planen – etc.

Folgende Gründe veranlassen uns zu einem “Selbstgespräch”:

  • Selbstmotivation

Verschiedene Worte oder Sätze motivieren uns und lassen uns auch ganz plötzlich “stark” sein oder lösen einen gewissen Ehrgeiz in uns aus.

– “Das schaff ich auf jeden Fall.” – “Das hab ich gut gemacht.” – “Ich werde es Euch schon zeigen.”

Diese Sätze feuern an, motivieren weiter zu machen, oder sogar eine neue Aufgabe anzugehen. Es sind beflügelnde Worte, die einem sogar das Grinsen ins Gesicht bringen. Solche “Selbstgespräche” lassen ein Ziel schneller erreichen, weil man sich noch mehr anstrengt.

Auf der anderen Seite kann der innere Monolog auch genau das Gegenteil bewirken, sobald die Sätze oder Worte einen noch weiter runterziehen.

– “Ich bin ein Versager.” – “Das geht sowieso schief.” – “Ich hab eh kein Glück.” – “Ich finde niemals einen Job.”

  • Ablassventil

Bei Wut, Ärger, Trauer und Frust sind “Selbstgespräche” eine Art Ventil. Sie helfen dabei unliebsame Gefühle und verrückte Gedanken zu verarbeiten. Ebenso können sie Ärger, Wut oder den Frust so formulieren, dass diese gemildert bzw. sogar aufgelöst werden. “Selbstgespräche” helfen uns bei Trauer, dass wir uns nicht einsam fühlen oder einen positiven Grund finden, warum der Tod eines geliebten Menschen richtig war. Stress und Anspannung werden ebenfalls dadurch abgebaut, man fühlt sich einfach ruhiger und entspannter, Aggressionen werden reduziert.

  • Steigerung der Kreativität

Sehr viele Stars führen “Selbstgespräche” der kreativen Art. Musiker, Künstler und Autoren haben ein besonderes Händchen dafür. Wenn Sie an einem Projekt arbeiten, helfen Ihnen Informationen, die sie irgendwo gehört und abgespeichert haben, diese in den “Selbstgesprächen” für ihr Projekt einzusetzen und zu nutzen –  z. B. ein Musiker hört von einem tollen Erlebnis eines Freundes. Dies ist dann der Grund und Auslöser für das neue Lied, welches er komponiert und schon fällt ihm auch gleich die passende Melodie dazu ein. Diese Art “Selbstgespräche” sind sehr inspirierend und steigern die Kreativität.

  • Entscheidungen treffen

“Selbstgespräche” lassen uns leichter Entscheidungen treffen. Selbst in den simpelsten Situationen, wie z. B. beim shoppen von Klamotten. Besonders Frauen sind davon betroffen, wenn Sie z.B. eine schicke teure Handtasche in ihr Herz geschlossen haben und sie sich nicht für eine Farbe entscheiden können. Nehme ich jetzt die schwarze oder die braune Tasche? Dann fangen sie sofort an im Kopf den Kleiderschrank auseinander zu nehmen, ziehen die Klamotten im Kopf an und fügen diesem Bild die Handtasche hinzu. So wird dann die Entscheidung getroffen, welche Farbe diese schicke Handtasche haben soll. Ebenso reflektieren “Selbstgespräche” auch Gefühle und Gedanken. Dadurch kann schneller eine Lösung für ein Problem gefunden werden und eine Entscheidung getroffen werden.

  • Gedanken sortieren

Einige sortieren ihre Gedanken, indem sie Tagebuch führen und dort alle Erlebnisse, Gefühle und Gedanken notieren und in einem gewissen Ablauf niederschreiben. Durch das Schreiben sortieren wir die Gedanken, so dass Erlebnisse verarbeitet und Gefühle klar werden. “Selbstgespräche” machen das auch, allerdings in der verbalen Form.

  • Vorbereitung

Vor einem schweren Gespräch – mit dem Partner oder dem Chef – führen wir dieses Gespräch schon vorab mit uns selbst, ohne zu wissen, ob das Gespräch überhaupt diesen Verlauf wirklich nimmt. Im Vorfeld werden sämtliche Variablen dieses Gespräches durchgespielt und auf alle möglichen Fragen, die einem in den Kopf schießen, sind alle Antworten schon vorformuliert.

Willst Du lernen, wie Du Deine “Selbstgespräche” positiv führen kannst?

Dann komm zum CHANGE-DAY! – Nur DU kannst es ändern!!!