Selbsterkenntnis

Selbsterkenntnis

Wie das Wort schon sagt – Erkenntnisse über Dich selbst!

Selbsterkenntnis kann zuerst sehr schmerzhaft sein. Danach ist es eine Befreiung.

Zu erkennen, dass…

…das Leben an einem vorbeizieht und man nur wenige glückliche Momente bisher hatte.

…der Beruf, den man sich ausgesucht hat, einen eher fertig macht, als dass er einen beflügelt.

…die eigenen Bedürfnisse und Werte, für einen selbst keinen hohen Stellenwert haben.

…man sich ständig vom Außen beeinflussen lässt.

…die Wut auf einen selbst stetig ansteigt.

…man für die eigene Unzufriedenheit das Umfeld beschuldigt.

und, und, und…

Doch nach der Erkenntnis kommt die Erlösung. Dann fühlt man die Dankbarkeit, die Erkenntnis gewonnen zu haben.

Um ehrlich zur richtigen Selbsterkenntnis zu gelangen, ist ein sehr großer Schritt aus der eigenen Komfortzone nötig. Es erfordert sehr großen Mut, diesen Schritt zu wagen. Alleine nur mit diesem Schritt ist es jedoch nicht getan. Ist erst einmal die Erkenntnis da, will man natürlich gewisse Handlungen, Gewohnheiten oder sogar sein komplettes Mindset verändern, um nicht mehr in den alten Trott, mit den alten Ergebnissen zu fallen. Dazu fällt mir der Spruch ein, der mein Mantra geworden ist.

“Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.” (Albert Einstein) 

Kannst Du nur für Dich alleine folgende Fragen zur Selbsterkenntnis offen und ehrlich beantworten?

Fragenkatalog: 

  • Was macht mich aus?
  • Wie ticke ich?
  • Was sind meine grundlegenden Bedürfnisse und Werte, nach denen ich mein Leben organisiere?
  • Kenne ich meine emotionale Verletzung, meine seelische Wunde?
  • Auf welche emotionalen Auslöser reagiere ich und wie reagiere ich?
  • Was für Abwehrmaßnahmen ergreife ich, wenn ich etwas wahrnehme, was mir nicht gefällt?
  • Wie reagiere ich, wenn ich verletzt werde?
  • Gebe ich meist den anderen die Schuld für meinen Schmerz oder erkenne ich meinen eigenen Beitrag zum Geschehen?
  • Erkenne ich, dass meine negativen Gefühle in mir entstehen auf der Grundlage meiner eigenen Verletzung oder mache ich andere für die Entstehung meiner negativen Gefühle verantwortlich?
  • Wie bewusst lebe ich? (meine Gefühle, meine Reaktion auf positive und negative Erlebnisse)
  • Welche Kritikpunkte gibt es noch an mir?
  • Wie hoch ist meine Selbstakzeptanz auf einer Skala von 1-10?
  • Welche Wünsche/Träume konnte ich schon verwirklichen und welche will ich noch verwirklichen?
  • Welche Wünsche/Träume sind schon zerplatzt und warum/wodurch?
  • Wie selbstsicher bin ich auf einer Skala von 1-10?
  • Welche Visionen verfolge ich? Was will ich erreichen?
  • Welche Ideale und Werte habe ich?

Wenn Du diese Fragen wirklich offen und ehrlich beantwortet hast und vielleicht die eine oder andere Erkenntnis daraus gewonnen hast, solltest Du einfach mal überlegen, ob Du so weitermachen möchtest, wie bisher, oder ob Du ein paar Dinge verändern möchtest, die Dir eventuell ein freudigeres Leben bescheren können.

Meine Erkenntnis:

Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie es damals bei mir war. Als ich erkannt habe, dass ich nicht wirklich “Mein” Leben lebte, sondern mich vom Außen so stark habe beeinflussen lassen, da habe ich mich zuerst erschreckt und hatte auch ein mulmiges Bauchgefühl, als ich über eine Veränderung nachdachte. Trotz eines mulmigen Bauchgefühls, habe ich den Entschluss gefasst viele Dinge grundlegend zu ändern. Heute weiß ich, dass dieses mulmige Bauchgefühl daher rührte, weil ich etwas Ungewisses tun wollte, worauf es keinerlei Antworten gab. Mein Unterbewusstsein hat mir unterschwellig suggeriert, dass meine alten Gewohnheiten und mein altes Mindset gut so ist, wie es ist. Das wollte ich nicht akzeptieren, da ich in der Zwischenzeit wusste, dass mein Unterbewusstsein nicht von mir geformt wurde, sondern zum größten Teil von meinem Umfeld. Also habe ich Schritt für Schritt etwas verändert und meinem Unterbewusstsein unter Beweis gestellt, dass es mir sehr gut geht, wenn ich etwas verändere.

Wenn Du jetzt auch zur Selbsterkenntnis gekommen bist etwas zu verändern, solltest Du Dir die nächsten 3 Fragen sehr gut überlegen.

Was will ich verändern in meinem Leben und an meiner Einstellung?

Welche Ziele setze ich mir?

Was muss ich verändern, um meine Ziele, Wünsche, Träume zu erreichen?

Danach gilt es sich hinzusetzen und die Veränderung zu planen. Was und wie Du vereinzelte Dinge in Deinem Leben letztendlich änderst obliegt ganz bei Dir. Schau Dir einfach alle möglichen Lösungswege an, die Dir einfallen. Du entscheidest was und wie Du es veränderst und suchst Dir, die für Dich richtige Lösung heraus.

In den Change-Days erhältst Du Hilfe und Unterstützung, um Deine Wunsch-Veränderungen vornehmen zu können.